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Bayrol Wasserplege mit SystemBayrol Wasserpflege bei Woge Aktiv

 

Eine Unzahl verschiedener Produkte zur Wasser- und Schwimmbadpflege ist auf dem Markt. Da gerät man schnell ins Grübeln: "Was schütte ich wann ins Wasser?" Aus diesem Grund haben wir die wichtigsten Informationen zur Schwimmbadpflege für Sie zusammengefasst.

Alle benötigten Produkte erhalten Sie im WOGE-Aktiv Shop.

Auf Anfrage stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite:

 

Disclaimer
Diese Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt. Wir übernehmen jedoch keinerlei Verantwortung für Schäden gleich welcher Art, die in Zusammenhang mit diesen Hinweisen entstehen sollten.

 

 

 
Inhalt
Warum gerade Bayrol

Die systematische Wasserpflege
Schritt 1: Die optimale pH-Wert-Regulierung
Schritt 2: Desinfektion
Schritt 3: Die Algenverhütung
Schritt 4: Flockung
Schritt 5: Überwinterung
Schritt 6: Wasserwechsel und Reinigung

 

 

Tipps und Tricks
Dosierhilfen
Bleichflecken vermeiden
Urlaubspflege
Filterpflege
Rückspülung/Wasserwechsel/Frischwasserzufuhr
Füllwasser/Metallausfällung
Besonderheiten bei Whirlpools
Besonderheiten bei kleinen Pools
Entsorgung
 
Warum gerade Bayrol
 

Die Firma BAYROL wurde1927 gegründet und gilt in der Schwimmbadwasserpflege seit den 60er Jahren als die führende Kompetenz in Europa. Ein unübertroffener Erfahrungsvorsprung steckt in jedem BAYROL-Produkt und wird ideal ergänzt durch das Engagement in Forschung und Entwicklung für Neues. Deshalb hat sich WOGE-Aktiv auch für BAYROL entschieden.

 

Die systematische Wasserpflege

 

Wasserpflege Schritt 1: Die optimale pH-Wert-Regulierung
Der ideale pH-Wert für eine erfolgreiche Wasserpflege liegt zwischen 7,0 und 7,4. Dieser Bereich wird dem Wohlbefinden der Badenden, der Lebensdauer von Schwimmbadmaterialien und der optimalen Wirkung der Wasserpflegemittel gleichermaßen gerecht. Will man unerwünschte Auswirkungen (siehe Grafik) vermeiden, sollte der pH-Wert mindestens alle 8 Tage geprüft und auf 7,0 bis 7,4 eingestellt werden.

Wasserpflege Schritt 2: Desinfektion

 

Drei effektive Methoden: Für die Desinfektion des Wassers stehen drei effektive Methoden zur Verfügung, die ihre jeweils eigenen Vorteile haben. Die Desinfektion mit Aktivsauerstoff, mit Chlor und mit Brom.

 

a) Die Desinfektion mit Chlor
Die konventionelle Desinfektion mit Chlor wirkt nicht nur keimtötend, sondern beseitigt auch auf dem Wege der Oxidation (sog. kalte Verbrennung) nicht filtrierbare organische Verunreinigungen. Mit der Entwicklung stabilisierter Chlorprodukte (Chlorilong, Chloriklar, Chlorifix) ist Chlor leichter zu handhaben und das verfügbare Chlor wird besser ausgenutzt.

 

Die Vorteile dieser Festchlor-Produkte sind:
- hoher Gehalt an Aktivchlor
- vollständige, rückstandsfreie Auflösung
- keine Beeinflussung des pH-Wertes
- Stabilisierung des im Wasser verfügbaren freien Chlors bei starker Sonneneinstrahlung und höheren Wassertemperaturen

 

b) Desinfektion mit Aktivsauerstoff
Natürlich klares Wasser, spürbar sanft zu Haut und Haaren. Aktivsauerstoff ist die sanfte Alternative zu Chlor. Alle BAYROL Aktivsauerstoff-Systeme basieren auf der Kombination von zwei Wirkstoffkomponenten, die sich ideal ergänzen:

 

Komponente 1 zur Desinfektion
Komponente 2 zur Algenverhütung (schaumfrei) und Aktivierung von Komponente 1

 

Diese Kombination ermöglicht einen einzigartigen Synergieeffekt (patentrechtlich geschützt). Die beiden Komponenten potenzieren sich, d.h. verstärken die Wirkung der einzelnen Komponenten um ein Vielfaches und entsprechen in der Gesamtwirkung nahezu der Desinfektion mit Chlor. Deshalb müssen die beiden Komponenten immer zusammen eingesetzt werden.

 

c) Desinfektion mit Brom
Brom ist - wie Chlor - ein Halogen und eignet sich hervorragend zur Desinfektion von Schwimmbadwasser. Es wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze und beseitigt organische Verschmutzungen im Wasser durch Oxidation. Gegenüber Chlor hat Brom folgende Vorteile:
- Kein störender, unangenehmer Chlorgeruch
- Schont Haut und Augen
- Desinfektionssicherheit durch höhere pH-Wert-Toleranz

 

Es ist besonders dort geeignet, wo Chlorgeruch stört, aber auf die hohe Desinfektionssicherheit nicht verzichtet werden soll, z.B. in Whirlpools. Brom ist in der Wirksamkeit mit Chlor absolut vergleichbar. Die sehr langsame Auflösegeschwindigkeit der Aquabrome Tabletten ist ideal für die Dosierung mit Hilfe einer preiswerten, automatischen Dosierschleuse.

 

Wasserpflege Schritt 3: Die Algenverhütung
Algen sind pflanzliche Mikroorganismen, die unerwünschte organische Stoffe produzieren, die wiederum ein idealer Nährboden für Bakterien und Pilze sind. Grund genug, Algenwachstum zu verhindern. Gängige Desinfektionsmittel allein reichen dazu in der Regel nicht aus. Algen können zudem gegen Chlor resistent werden, weil Chlor die Schleimhülle, v.a. bei größeren Algenkolonien nicht durchdringen kann.

 

Vorbeugen ist besser als heilen. Eine rechtzeitige Prophylaxe mit Desalgin-Produkten stört Stoffwechselvorgänge der Alge. Sie stirbt bzw. das Wachstum wird gehemmt. Alle BAYROL Algizide sind durch jahrelange Entwicklung in Labor und Praxis für den Einsatz in Schwimmbädern optimiert. Durch den Breitbandeffekt wirken sie gegen alle Typen von Algen. BAYROL Algizide sind so hoch konzentriert, daß schon bei geringen Dosiermengen ein sicherer Schutz gegen Algen gegeben ist. Durch die überlegene, einzigartige Wirkstoffkombination verhüten diese Produkte nicht nur Algen, sondern sie hemmen auch das Wachstum von Bakterien und ziehen Trübstoffe aus dem Wasser (Klareffekt). Alle Algizide von BAYROL sind selbstverständlich chlor- und schwermetallfrei.

 

Wasserpflege Schritt 4: Flockung
Ein Sandfilter kann feinste verteilte, sogenannte kolloidale Verunreinigungen nicht zurückhalten, was zu einer milchigen Trübung des Wassers führen kann. Mit Hilfe der Flockung kann man diese Schwebepartikelchen filtrierbar machen.
Die sich vor dem Filter bildenden Flocken hüllen feinste verteilte Schmutzteilchen ein. Diese Flocken sind dann groß genug, dass sie im Sandfilter zurückgehalten werden können.
Mit dem nächsten Rückspülen sind diese Schmutzstoffe dann verschwunden.
Zusätzlich unterstützt eine gute Flockung die Kapazität des eingesetzten Desinfektionsmittels. Die Wasserqualität wird allgemein verbessert, damit das Baden im kühlen Nass ein ungetrübter Spaß ist. Besonders bemerkbar macht sich dies bei Pflegeprogrammen mit Aktivsauerstoff.

 

Ergebnis: kristallklares Wasser.

 

Wasserpflege Schritt 5: Überwinterung
Hersteller empfehlen die Überwinterung der Freibecken in gefülltem Zustand. Dadurch wird das Becken vor Beschädigungen durch äußere Witterungseinflüsse, hineinfallende Gegenstände, dem Druck vom umliegenden Erdreich und "Aufschwimmen" bei hohem Frühjahrsgrundwasser besser geschützt.
Läßt man das Wasser unbehandelt, führen Kalkablagerungen und Algen zu rauhen, grünen Beckenwänden und die Frühjahrsreinigung wird entsprechend mühevoll. Die Zugabe von Puripool verhindert das Festhaften von Kalk- und Schmutzbelägen und Algenwachstum wird unterbunden. Puripool macht eine mühelose Frühjahrsreinigung möglich.

 

Tipp: Auch wenn Sie bereits Puripool ins Wasser gegeben haben, können Sie trotzdem noch problemlos baden.

 

Dies sollte bei der Überwinterung beachtet werden:
- pH-Wert einstellen (7,0 - 7,4)
- Stoßchlorung bei laufender Umwälzung vornehmen, damit bereits bestehende Verunreinigungen nicht "überwintert" werden
- Wasserspiegel bei Stillegung unter die Düsen absenken
- Puripool in entsprechender Dosierung im Becken verteilen
- Außenrohrleitungen entleeren
- Eispuffer zum Ausgleich des Eisdrucks im Becken einlegen

 

Wasserpflege Schritt 6: Wasserwechsel und Reinigung

 

Wasserwechsel
Bei Saisonstart stellt sich die Frage, ob Sie nun das "überwinterte" Wasser aufbereiten oder ob Sie neues Wasser einlassen.
BAYROL empfiehlt für Freibäder jährlich einen kompletten Wasserwechsel durchzuführen, bei Hallenbäder sollte das Wasser alle 2 - 3 Jahre gewechselt werden. Der beste Zeitpunkt, bei Freibädern einen Wasserwechsel durchzuführen, ist das Frühjahr, da hier nach Überwinterung des Beckens ohnehin eine Frühjahrsreinigung durchgeführt wird.
Ist das Becken leer und von Schmutz und Kalk gereinigt, prüfen Sie den Filter und lassen neues Wasser aus der Leitung ein.
Zuerst wird der pH-Wert eingestellt (7,0 - 7,4), dann starten Sie mit einer Grunddesinfektion bzw. Stoßchlorung. 3 Tage später kann es mit der normalen Pflege weitergehen.
Bedenken Sie, dass bei Neubefüllung der pH-Wert in den ersten Tagen schnell ansteigt und deswegen öfter kontrolliert und ggf. mit pH-Minus gesenkt werden muß.

 

Reinigung des entleerten Beckens
Vorbedingung für eine hygienisch einwandfreie Wasserpflege ist die Reinigung des Schwimmbeckens, die in regelmäßigen Abständen und zumindest einmal im Jahr bei entleertem Becken durchgeführt werden sollte. Dies gilt sowohl für Frei- als auch für Hallenbäder, denn unabhängig von der optischen Qualität des Wassers sollten Wände und Boden von Kalk- und Schmutzablagerungen gesäubert werden, um Mikroorganismen (Bakterien und Algen) zu beseitigen. Für die Reinigung des entleerten Beckens sollte grundsätzlich Decalcit Becken verwendet werden. Dieser flüssige Reiniger ist speziell für die Entfernung von Kalk- und anderen Schmutzablagerungen bei höchster Materialschonung entwickelt worden. Er wird mit einer Bürste oder einem Schrubber aufgetragen und nach der Reinigung mit Wasser abgespült. Bei sehr empfindlichen Folien- oder Kunststoffbecken eignet sich auch Adisan Beckenrein zur Grundreinigung.

 

Laufende Reinigung (Unterhaltsreinigung bei gefülltem Becken)
Auch die laufende Reinigung sollte regelmäßig durchgeführt werden, da durch die Verschmutzung der Luft und durch den laufenden Badebetrieb leicht fettige und rußige Verschmutzungen entstehen. Für die Beseitigung dieser Rückstände eignet sich Adisan Beckenrein besonders gut. Für die Beseitigung von Russrändern am Beckenrand (auf Höhe des Wasserspiegels) wurde Randfix entwickelt. Am besten funktioniert die Reinigung mit dem passenden Vlies (Randfix Pflegeset) bei abgesenktem Wasserspiegel z.B. während des Rückspülens. Randfix eignet sich für alle Beckenoberflächen wie Kacheln, Folien, Polyester, etc. Da das Produkt dickflüssig ist, eignet es sich ideal für senkrechte Flächen (Beckenwände). Vorsicht bei billigen Haushaltsreinigern. Sie bringen Fremdstoffe ins Wasser, die zu Trübungen, Schaum oder Algenwachstum führen können und Oberflächen, z.B. Folien angreifen.

 

Bodenreinigung
Die Fremdkörper, die schwerer als Wasser sind und auf dem Schwimmbadgrund liegenbleiben, können entweder manuell oder mit einem automatischen Bodensauger beseitigt werden. Am bequemsten ist die automatische Bodenreinigung mit dem Sweeper da dieser elektrische Reiniger ganz von alleine Boden und Wände abläuft und sogar per Fernsteuerung gezielt zu verschmutzten Stellen gelenkt werden kann. Der Sweeper schrubbt, bürstet, saugt, und filtert den Schmutz in den eigenen Filtersack. Eine preiswertere Alternative sind die Robby G3-Geräte, die an das Umwälzsystem angeschlossen werden.

 

altTipps und Tricks

 

Dosierhilfen
Konzentrierte Desinfektionsmittel wie z.B. Chlortabletten sollen wegen der Gefahr von Bleichflecken nicht in die Nähe von Anstrich- oder Kunststoff-Flächen kommen, sondern nur mit Hilfe von sogenannten Dosierhilfen (z.B. Clorion 2 bzw. Tablettenboje von BAYROL) im Wasser aufgelöst werden.

 

BAYROL hat deshalb für die eigenen Pflegeprodukte eine einfache Regel aufgestellt: Weiße Tabletten grundsätzlich in einem Dosierschwimmer auflösen!

 

Dies gilt für Chlorilong- und vor allem für Bayroklar-Tabletten. Ausnahme: Chloriklar-Tabletten sollen grundsätzlich im Skimmer (bei laufender Umwälzung) aufgelöst werden.
Die Zugabe in den Skimmer wäre zwar bequem, empfiehlt sich jedoch insbesondere bei Bayroklar Tabletten nicht, da ein beträchtlicher Teil der Desinfektionswirkung auf dem Weg durch den Filter verlorengeht. Die Dosierung erfolgt also am besten über einen Dosierschwimmer.
Mit dem Dosierschwimmer Clorion 2 von BAYROL kann die Zugabe des eingesetzten Desinfektionsmittels individuell gesteuert werden: Die Größe der Dosieröffnung kann durch Verdrehen des Dosier-Ringes verändert und damit die Chlorabgabe entsprechend der jeweiligen Belastung des Wassers angepaßt werden.
Bei der Desinfektion mit Chlor kann die Dosierung auch über den Skimmer erfolgen.

 

Bleichflecken vermeiden
Konzentrierte Desinfektionsmittel wirken als Bleichmittel. Aus diesem Grund sollte man langsam lösliche Desinfektionsmittel in Tablettenform nicht direkt ins Becken werfen, sondern in einen Dosierschwimmer (z.B. Clorion 2 bzw. Tablettenboje von BAYROL) oder in den Skimmer geben.
Schnellösliche Chlortabletten (Chloriklar) löst man am sichersten im Skimmer auf (Pumpe laufen lassen!). So vermeidet man Bleichflecken durch kleine Chlorpartikel, welche durch das Netz des Clorion rieseln könnten.
Bei Granulaten (Chlorifix), die man direkt ins Becken dosiert, besteht die Gefahr von Bleichflecken nicht, da sich die Substanzen unverzüglich auflösen. Zur Sicherheit Umwälzung laufen lassen und an verschiedenen Stellen ins Becken geben.

 

Urlaubspflege
Wer keine automatische Dosieranlage zur Schwimmbadwasseraufbereitung hat und länger als 8 Tage verreist, muss für die Zeit der Abwesenheit ein Wirkstoffdepot für Desinfektion und Algenverhütung sicherstellen.
Idealerweise deckt man das Schwimmbad mit einer Plane ab, schaltet aber die automatische Beckenumwälzung nicht ab, sondern läßt sie weiterhin täglich laufen (halb so lang wie üblich).
Wenn Sie einen Sandfilter haben, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise während des Urlaubs: Ausreichend rückspülen, pH-Wert auf 7,0 - 7,4 einstellen und dann am besten einen Multibloc von BAYROL (pro 30 - 50 m³ Wasser) in den Skimmer legen. Der Multibloc hält für ca. 3 Wochen.
Bei einem Kartuschenfilter: Filter reinigen, pH-Wert überprüfen (7,0 - 7,4) und dann je nach Beckengröße mehrere Chlorilong-Tabletten in den Dosierschwimmer legen. Durch Verkleinern der Dosierschlitze können Sie das Wasser gut 3 Wochen lang ausreichend desinfizieren. Zugabe der doppelten üblichen Menge Desalgin bzw. Desalgin Jet oder Bayroplus nicht vergessen.
Selbst wenn nach der Rückkehr aus dem Urlaub das Wasser optisch einwandfrei ist, sollten Sie zuerst den Filter gründlich rückspülen bzw. auswaschen.

 

Filterpflege
Grundsätzlich empfehlen wir, wenigstens einmal pro Woche rückzuspülen, um den im Filtermedium angesammelten Schmutz zu entfernen. Bei hartem Wasser bilden sich in Sandfiltern trotz regelmäßigen Rückspülens Kalkablagerungen, die in Extremfällen das Filtermedium nahezu verschließen, die Filterwirkung nimmt stark ab.
Zur Vorbeugung empfehlen wir deshalb, 3-4 mal im Jahr eine Filterentkalkung und -reinigung mit Decalcit Filter durchzuführen. Vor einem Rückspülvorgang 300 - 500 g Decalcit Filter in den Skimmer geben, Filterarmatur auf "Rückspülen" stellen und Pumpe kurz ein- und sofort wieder ausschalten, damit Decalcit Filter in den Filterbehälter gelangt. Über Nacht einwirken lassen und danach gründlich rückspülen.
Eine wirksame Desinfektion und Trübungsbeseitigung durch Flockung setzen voraus, dass die Sandfilteranlage einwandfrei funktioniert. Generell: Filtersand alle 2 - 3 Jahre auswechseln lassen!
BAYROL hat intensiv nach dem Zusammenhang zwischen Wasserqualität und Zustand des Filters geforscht und herausgefunden, dass in der Praxis nahezu jeder dritte Filter verkeimt ist.
Das hat gravierende negative Auswirkungen auf die Wirksamkeit des eingesetzten Desinfektionsmittels. Das Desinfektionsmittel wird dann praktisch zur Abtötung von Keimen im Filter verschwendet und steht nicht mehr für eine wirksame Desinfektion des Beckenwassers zur Verfügung. Deshalb hat die BAYROL-Forschung das neue Produkt Filterclean Silver entwickelt, ein patentiertes Filtergranulat, das Keim- und Bakterienbildung von Beginn an dort verhindert, wo Desinfektionsmittel kaum hinkommen - nämlich mitten im Filter. Das sichert Ihnen langandauernd hochwertige Wasserqualität und sorgt für langanhaltende (2 - 3 Jahre) Desinfektion des Filterbereichs.
Lassen Sie sich bei dem nächsten Filtersandwechsel von Ihrem BAYROL-Fachhändler einfach statt 40% des Quarzsandes Filterclean Silver einfüllen und achten Sie bitte darauf, vor der ersten Inbetriebnahme den Filter 5 Minuten rückzuspülen. Dann ist das Material gut durchgemischt und sorgt 2 bis 3 Jahre für eine keimfreie Filteranlage.

 

Rückspülung/Wasserwechsel/Frischwasserzufuhr
Durch eine noch so gute Aufbereitung des Schwimmbadwassers kann nicht verhindert werden, dass sich gelöste Stoffe im Wasser anreichern, vor allem Salze wie Chloride und Nitrate, die aus Reaktionen des Chlors entstanden sind. Chloride wirken in erhöhter Konzentration korrosiv auf Metallteile, insbesondere auf Aluminium, aber auch auf Edelstahl.
Eine Salzanreicherung kann nur verhindert werden, indem ein Teil des Beckenwassers regelmäßig durch Frischwasser ersetzt wird. Es ist darauf zu achten, dass vor allem in Becken mit wärmerem Wasser nicht nur die Verdunstungsverluste ersetzt werden, die zu einer erheblichen Salzanreicherung führen, sondern auch ein Teil des verbrauchten Beckenwassers.
Die Frischwasserzugabe beträgt für ein privates Schwimmbecken mindestens 3%, besser 5% des Beckeninhaltes pro Woche, d.h. je nach Filtergröße wöchentlich mindestens 3-5 min. rückspülen.
Beckenabdeckungen verringern die Verdunstungsraten erheblich und können zu einer Verminderung des Frischwasserbedarfs beitragen.
Aber auch im bestgepflegten Schwimmbecken reichern sich allmählich Salze an, die weder durch Filtration noch auf chemischem Wege entfernt werden können. Ihre Beseitigung ist nur durch einen kompletten Wasserwechsel möglich, der deshalb jährlich (Freibad) bzw. nach 2 - 3 Jahren (Hallenbad) durchgeführt werden sollte, auch wenn das Wasser optisch noch sauber erscheint. Bei Freibädern eignet sich am besten das Frühjahr, da hier nach Überwinterung des Beckens ohnehin eine Frühjahrsreinigung durchgeführt wird.

 

Füllwasser/Metallausfällung
Enthält das Füllwasser Eisen, Mangan oder Kupfer (meist aus privaten Brunnen) kann es zu unschönen Wasserverfärbungen, (von schmutzig grün über braun bis fast schwarz) und zu massiven Trübungen kommen. Kein Grund, das Becken abzulassen, denn diese Niederschläge sind in der Regel filtrierbar und können durch Flockung beseitigt werden.

 

Damit die unerwünschten Metallionen möglichst vollständig entfernt werden, sollte wie folgt vorgegangen werden:
- Stoßchlorung, z. B. mit Chlorifix oder Chloriklar, um alles Eisen und Mangan zu oxidieren.
- pH-Wert richtig einstellen.
- Ausflocken der gebildeten Eisen- und Manganhydroxide bei laufender Filteranlage über mehrere Tage mit Superflock C.
- Eine Entfernung von Kupfer mit Superflock C ist ebenfalls möglich, jedoch muss dafür der pH-Wert bei 7,5 - 7,7 gehalten werden.

 

Hartes Wasser sollte mit Calcinex Pool behandelt werden, um das Ausfällen von Härtebildnern im Wasser zu verhindern. (Der Einsatz von Enthärtungsanlagen bringt oft nur eine Reduzierung um ca. 50% und macht oft eine zusätzliche Härtestabilisierung notwendig.) Die Bildung von Wassertrübungen und Kalkablagerungen in Becken und Umwälzsystemen wird durch Calcinex Pool vermieden. Dieses Produkt bindet zusätzlich Metalle im Wasser und verhindert Wasserverfärbungen durch Metallionen.
Der pH-Wert sollte in den ersten Tagen nach der Befüllung besonders aufmerksam kontrolliert und reguliert werden, da er in dieser Phase zum Anstieg neigt. Aufgrund der unterschiedlich hoch belasteten Füllwässer muß auch die Anfangsdosierung der Wasserdesinfektionsmittel entsprechend kontrolliert und ggf. erhöht werden.

 

Besonderheiten bei Whirlpools
Bei Whirlpools und kleinen Pools sind besondere Bedingungen zu berücksichtigen:
Ein Whirlpool wird kontinuierlich mit Wasser durchströmt und sprudelt durch Eintragung von Luft. In der Regel ist die Wassertemperatur höher als in einem normalen Schwimmbad. Dadurch ist der Whirlpool anfälliger für bestimmte Bakterien, die sich in warmem Milieu außerordentlich schnell vermehren und besondere Krankheiten hervorrufen. Bei hartem Wasser sollte in jedem Fall Calcinex Pool hinzugegeben werden. Wer lieber an Stelle von Chlor im mit dem sanften Aktivsauerstoff gepflegten Wasser baden möchte, für den steht die komplette Wasserpflege ausgerichtet auf die besonderen Bedingungen im Whirlpool in Form des Whirlpool Sets zur Verfügung.

 

Besonderheiten bei kleinen Pools
Bei Whirlpools und kleinen Pools sind besondere Bedingungen zu berücksichtigen:
Auch wenn Sie jeden Tag das Wasser im Minipool wechseln, verhindert das nicht, dass die Folie des Pools im Laufe der Zeit glitschig wird. Unsichtbare Bakterien bilden sich, die zu Krankheiten führen können. Da kleine Pools oftmals andere technische Voraussetzungen als große Pools in Bezug auf Filter, Skimmer, Pumpen etc. haben, muss sich die Wasserpflege entsprechend anpassen.
Minilong, d.h. langsamlösliche Chlortabletten sind ideal für die Dauerdesinfektion mit Chlor für kleine Schwimmbecken. Das Bayroklar MiniPool Set wird den Ansprüchen von ganz kleinen Pools auf Aktivsauerstoffbasis gerecht.

 

Entsorgung
Die Verpackung der BAYROL-Produkte tragen den gesetzlichen Auflagen und dem Wunsch nach umweltverträglicher Verpackung weitmöglichst Rechnung.
Alle Dosen, Flaschen, Eimer und Kanister sind aus umweltverträglichen Wertstoffen (PP, PE) hergestellt. Mit Wasser ausgespülte Kunststoffgebinde lassen sich sehr gut einer stofflichen Wiederverwendung zuführen.
Soweit es die Richtlinien erlauben, setzt BAYROL Verpackungskartons ein, die ideal fürs Recycling sind.

 

Wasserpflegeprodukte im WOGE-Aktiv Shop

 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit Ihrem Schwimmbad und Whirlpool.

 

Ihr WOGE-Aktiv Team.

 

 
 
 
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